Fachbegriffe-Versicherungen

Eine persönliche Beratung zu Versicherungen und deren Vermittlung kann in den Regionen Dessau-Roßlau, Bitterfeld-Wolfen, Zerbst, Halle, Leipzig und Magdeburg erfolgen, durch RGVM GmbH Breiteweg 46 39179 Barleben Amtsgericht: Stendal | HRB 21772 | Geschäftsführung: Robert Günther. Eingetragen als Versicherungsmakler mit einer Erlaubnis nach §34d Abs. 1 der Gewerbeordnung bei der zuständigen Behörde, und im Vermittlerregister unter der Registrierungsnummer D-P0ZO-PHYMB-96 registriert.

Telefonzentrale: 0340 530 952 03
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Begriff Definition
Anleihe

Bei Anleihen handelt es sich um Forderungspapiere, mit denen ein Kredit aufgenommen werden kann. Anleihen unterscheiden sich von Privatkrediten, in dem sie nur öffentlich und ausnahmslos von juristischen Personen begeben werden können. Anleihen werden zu abweichenden Konditionen in Bezug auf Laufzeit, Verzinsung und Emissionswährung begeben. Die Verzinsung erfolgt entweder fest, variabel oder abhängig von bestimmten Ereignissen; also strukturiert. Der Kurs von Anleihen wird in Prozent vom Nominalwert angegeben.

Anleihen werden wegen ihrer verbrieften Gläubigerrechte auf Verzinsung und Tilgung auch Schuldverschreibung, Bond oder Obligation genannt. Anleihen werden zur langfristigen Aufnahme von Fremdkapital in größerem Umfang am Kapitalmarkt im In- und Ausland begeben. Neben festverzinslichen Anleihen gibt es auch Formen mit variablen Zinsanpassungen. Die Zahlung der Zinsen erfolgt in der Regel jährlich. Über dem Marktzins verzinste Anleihen können durch Konvertierung in niedrig verzinsliche Anleihen umgewandelt werden. Ausschlaggebend für den Platzierungserfolg von Anleihen ist die Effektivverzinsung und nicht die Nominalverzinsung.

Die Laufzeit von Anleihen beträgt regelmäßig zwischen fünf und dreißig Jahren. Nach Ablauf einer Sperrfrist können sich Schuldner das Recht auf Kündigung vorbehalten. Bei Tilgungsanleihen erfolgt die Rückzahlung entweder in Teilabschnitten während der Laufzeit oder gesamt nach Ablauf. Eine Tilgung durch den Emittenten kann durch freihändigen Rückkauf erfolgen.

Strukturierte Anleihen sind verzinsliche Wertpapiere mit individuellen Gestaltungsmerkmalen in Bezug auf Rückzahlung und Zinszahlung. Emissionen erfolgen wahlweise mittels Festpreisverfahren, Bookbuilding-Verfahren oder Auktionsverfahren. Bundesanleihen werden in der Regel über die Deutsche Bundesbank im Auftrag der Bundesrepublik emissioniert.

Bei Anleihen wird zwischen Anleihen der öffentlichen Hand, Staatsanleihen, Bundesobligationen, Bundesanleihen, Schatzanweisungen und Bundeswertpapieren unterschieden. Bei Schuldverschreibungen der Kreditinstitute handelt es sich um Pfandbriefe, öffentliche Kommunalobligationen, Schuldverschreibungen mit Sonderaufgaben und Bankschuldverschreibungen. In der gewerblichen Wirtschaft werden Anleihen als Unternehmensanleihen, Gewinnschuldverschreibungen, Optionsanleihen, Wandelschuldverschreibungen und Schuldscheindarlehen begeben. Auf internationaler Ebene gibt es Null-Coupon-Anleihen, Eurobonds, Floating Rate Notes, Auslandsanleihen, Doppelwährungsanleihen und Junk Bonds.

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Synonyme: Bonds