Fachbegriffe-Versicherungen

Eine persönliche Beratung zu Versicherungen und deren Vermittlung kann in den Regionen Dessau-Roßlau, Bitterfeld-Wolfen, Zerbst, Halle, Leipzig und Magdeburg erfolgen, durch RGVM GmbH Breiteweg 46 39179 Barleben Amtsgericht: Stendal | HRB 21772 | Geschäftsführung: Robert Günther. Eingetragen als Versicherungsmakler mit einer Erlaubnis nach §34d Abs. 1 der Gewerbeordnung bei der zuständigen Behörde, und im Vermittlerregister unter der Registrierungsnummer D-P0ZO-PHYMB-96 registriert.

Telefonzentrale: 0340 530 952 03
Hier wird Ihr Anliegen aufgenommen und an den regional zuständigen Berater weitergeleitet, der dann zeitnah mit Ihnen Kontakt aufnehmen wird.

 

 

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Begriff Definition
Pannenhilfe

Ein Pannendienst oder eine Pannenhilfe ist ein mobiler Dienst, der Kraftfahrern und Verkehrsteilnehmern bei einer Panne zu Hilfe kommt. In der Regel rückt die Pannenhilfe spätestens dann aus, wenn ein Fahrzeug fahruntüchtig ist und vielleicht abgeschleppt werden muss. Deshalb werden die Bezeichnungen Pannenhilfe, Pannendienst oder Abschleppdienst häufig synonym genutzt.

Bei den Mitarbeitern von der Pannenhilfe handelt es sich in der Regel um Kfz-Mechaniker oder ähnlich erfahrene Berufe, die sich unabhängig vom Fahrzeughersteller und Fahrzeugmodell mit den verschiedensten Fahrzeugen auskennen und vielleicht vor Ort eine Reparatur durchführen können. Da moderne Fahrzeuge heute mit komplizierter Elektronik und Technik ausgestattet sind, wird es immer schwieriger, durch konventionelle Reparaturmethoden außerhalb einer Werkstatt weiterhelfen zu können. Aus diesem Grund sind die verwendeten Pannenfahrzeuge mit umfangreichem Equipment ausgestattet, um beispielsweise mittels Diagnosegerät am Bordcomputer des Fahrzeuges Fehler auslesen und nach Möglichkeit auch beheben zu können. Früher verfügten die Pannenfahrzeuge über Funkgeräte. Heute werden eher andere Kommunikationsdienste und Mobilfunknetze genutzt, um auch auf GPS Daten zur Navigation zugreifen zu können.

Besonders häufig wird die Pannenhilfe gerufen, wenn Fahrer den Tank leer gefahren haben, die Batterie defekt ist und das Fahrzeug nicht anspringt oder der Schlüssel im verschlossenen Fahrzeug liegt. Im Zeitalter von Elektrofahrzeugen werden Mitarbeiter von Pannendiensten und Feuerwehren vor die Herausforderung gestellt, dass brennende Elektroautos viel mehr Wasser oder eine andere Methode zur Brandlöschung erfordern. Durch die verwendeten Lithium-Ionen-Akkumulatoren kann es bei einem Brand zu einer chemischen Reaktion kommen, die nach dem Löschen einen speziellen Kühlcontainer zum Abtransport des Fahrzeuges erfordert.

In vielen Ländern hat die Pannenhilfe eine einheitliche Notrufnummer. In Deutschland gehören der ADAC mit den typischen gelben Fahrzeugen sowie die Assistance Partner der deutschen Versicherungswirtschaft mit den silbernen Pannenfahrzeugen zu den Branchenführern unter den Pannenhilfen. Einige Versicherungsgesellschaften bieten im Bereich der Kfz-Versicherungen separate Schutzbriefe an. Die Basisleistungen in der Pannenhilfe können Unterschiede aufweisen.

 

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Synonyme - Pannendienst
Passive Rückversicherung

Eine Rückversicherung wird auch Reassekuranz genannt. Sie dient der Bewältigung von Risiken einer einzelnen Versicherungsgesellschaft. Aufgabe der Rückversicherung ist vorwiegend, im Sinne des Versichertenschutzgedankens das Ausfallrisiko durch umfangreiche Schäden und nach dem Versichererschutzgedanken die Lasten durch Schäden der Erstversicherer zu reduzieren. Die passive Rückversicherung bedeutet die Abgabe von Anteilen an dem eigenen Versicherungsgeschäft an eine Rückversicherungsgesellschaft.

Die Rückversicherung wird zur Versicherung bzw. Abdeckung von einzelnen Risiken oder aber ganzen Portfolios abgeschlossen. Im Rahmen auszuhandelnder Versicherungsbedingungen werden bei einem Rückversicherungsverhältnis von einer Versicherungsgesellschaft Risiken auf eine andere Gesellschaft übertragen. Dies erfolgt entweder ganz oder teilweise, aber meist regelmäßig. Die Rückversicherungsgesellschaft, an die Risiken übertragen werden, wird Zessionar genannt. Bei der Übertragung wird weder die Ursprungsversicherung aufgelöst, noch wird in ihre Regelungen eingegriffen, sodass der Inhalt des Versicherungsvertrages bestehen bleibt.

Die Erstversicherung bleibt Ansprechpartner des Versicherungsnehmers und ist auch zur Leistung verpflichtet. Bei der Rückversicherung kann sich aber die Erstversicherung bei einem Schaden teilweise oder vollständige Leistungen erstatten lassen, sofern das Risiko von der Rückversicherung abgedeckt war. Die Erstattung kann nach Quote oder abzüglich eines Selbstbehaltes erfolgen.

Eine aktive Rückversicherung beinhaltet das Angebot eines Rückversicherers über Versicherungsschutz gegenüber anderen Erst- oder Rückversicherern im Rahmen einer Rückendeckung oder eines indirekten Geschäfts. Bei der aktiven Rückversicherung kann auch eine Erstversicherung als Rückversicherer auftreten. Von einer passiven Rückversicherung wird gesprochen, wenn ein Erstversicherer oder Rückversicherer nach Rückversicherungsschutz fragt.

 

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Passiver Rechtsschutz

Der Begriff des passiven Rechtsschutzes stammt aus dem Bereich der Haftpflichtversicherungen. Private Haftpflichtversicherungen, Kfz-Haftpflichtversicherungen, Betriebshaftpflichtversicherungen und eigentlich alle anderen Haftpflichtversicherungen haben die Aufgabe, den Versicherungsnehmer vor Regressansprüchen seitens Dritter zu schützen. Es geht dabei darum, dass die Versicherung potenzielle Schadensersatzansprüche ausgleicht. Manchmal sind diese Schadensersatzforderungen eindeutig und in anderen Fällen eher zweifelhaft. Grundsätzlich darf ein Versicherungsnehmer im Falle eines Schadens keine eigene Initiative ergreifen, sondern muss seine Haftpflichtversicherung über die Forderungen des Geschädigten informieren. Die Versicherungsgesellschaft beginnt dann mit der Prüfung des Sachverhaltes.

Im Falle eines Schadens reichen Versicherungsnehmer zu diesem Zweck die Schadensanzeige nebst Forderung des Geschädigten bei der Versicherungsgesellschaft ein und schildern den Schadenshergang. In diesem Moment greift der in der Haftpflichtversicherung verankerte passive Rechtsschutz, da die Versicherungsgesellschaft jetzt prüft, ob die Forderungen wirklich berechtigt und gerechtfertigt sind.

Kommt die Versicherungsgesellschaft zu dem Ergebnis, dass die Schadensersatzforderung dem Grunde und der Höhe nach gerechtfertigt ist, gleicht sie den Schaden entsprechend aus. Der passive Rechtsschutz greift, wenn dies jedoch nicht der Fall oder zumindest zweifelhaft ist. Durch den passiven Rechtsschutz bei einer Haftpflichtversicherung sind Kosten abgedeckt, die bei der Abwehr von vermeintlich ungerechtfertigten Schadensersatzansprüchen entstehen können. Hierzu gehören zum Beispiel die Kosten für Sachverständigengutachten, falls ein Gerichtsverfahren durchgeführt wird.

Der passive Rechtsschutz ist fester Bestandteil jeder Haftpflichtversicherung und bedarf keiner besonderen Vereinbarung, da dieser dem Eigeninteresse der Versicherungsgesellschaft dient. Aus wirtschaftlicher Sicht kann es sich keine Versicherung leisten, Schadensersatzforderungen ohne Prüfung zu regulieren. Durch den passiven Rechtsschutz sparen Versicherungen also Gelder für unbegründete Schäden ein und treten nur in die Haftung, wenn Forderungen berechtigt sind. Der passive Rechtsschutz ist nicht mit einer klassischen Rechtsschutzversicherung vergleichbar, da es hier nur um Regressforderungen gegen den Versicherungsnehmer geht.

 

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Pauschaldeckung

Eine Pauschaldeckung wird auch unbenannte Versicherung genannt. Die Pauschaldeckung bietet im Bereich der Kreditversicherung Versicherungsschutz für nicht benannte Kunden von Versicherungsnehmern bis zu einer in der Versicherungspolice festgelegten Antragsgrenze.

Voraussetzung für einen Versicherungsschutz ist, dass Forderungen nach dem vereinbarten Debitorenmanagement begründet werden. Und auch das im Versicherungsschein vereinbarte Zahlungsziel darf nicht verlängert werden. In den letzten zwölf Monaten vor Leistung oder Lieferung des Versicherungsnehmers darf bei einer Pauschaldeckung keine Zahlungsunfähigkeit oder andere nach den AVB als negativ geltenden Zahlungserfahrungen eingetreten sein. Kunden dürfen ihren Sitz nur in den in der Police genannten Ländern haben. Je nach Verfahren der Bonitätsprüfung ist bei einer Pauschaldeckung die Selbstbeteiligung höher als bei benannten Versicherungen.

 

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Pauschaldeklaration

Der Begriff der Pauschaldeklaration betrifft häufig gewerbliche Sachversicherungen und kann dabei helfen, eine Unterversicherung zu vermeiden. Eine Deklaration beinhaltet bei Versicherungen die Aufzählung von versicherten Sachen. Pauschal bedeutet hingegen „im Ganzen“ oder auch „alles zusammen“. Durch eine Pauschaldeklaration werden also nicht einzelne versicherte Sachen erläutert, sondern mehrere versicherte Risiken.

Ein Beispiel für eine Pauschaldeklaration ist die Inhaltsversicherung, die sowohl das Inventar als auch Vorräte und Waren eines Betriebes absichert. Durch die Pauschaldeklaration werden also nicht einzelne Bestandteile des Inventars beschrieben, sondern alle Positionen des kompletten Betriebsinhalts wie Bargeld, Akten, Geschäftsbücher und Dokumente. Der Vorteil einer Pauschaldeklaration ist, dass die komplette Versicherungssumme auch dann greift, wenn Risiken nicht explizit benannt wurden. Durch die Pauschaldeklaration kann daher eine Unterversicherung vermieden werden. Enthält eine Versicherung keine Pauschaldeklaration, könnten ansonsten für bestimmte Positionen zu niedrige Werte als Einzeldeklaration festgelegt werden.

 

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Pedelec Versicherung

Pedelecs sind Fahrräder mit elektrischem Antrieb und unterscheiden sich in langsamere Pedelecs und schnellere S-Pedelecs. Normale Pedelecs können über die Hausratversicherung gegen Diebstahl abgesichert werden. Bei besonders wertvollen Modellen sollte über eine separate Fahrradversicherung nachgedacht werden. S-Pedelecs mit Motorleistungen bis zu 4.000 Watt gelten gesetzlich als Kleinkrafträder und müssen über eine Kfz-Haftpflichtversicherung abgesichert werden. Zusätzlich zu dieser Pedelec Versicherung kann der Abschluss einer Teilkaskoversicherung sinnvoll sein, um das Fahrzeug gegen Diebstahl und andere Schäden zu versichern.

Als Fahrrad gilt ein Pedelec, wenn es über Muskelkraft und einem Elektromotor zur Unterstützung betrieben wird und dieser sich zuschaltet, sofern in die Pedale getreten wird. Die Motorleistung darf maximal 250 Watt betragen. Zusätzlich muss sich die Motorunterstützung auch bei Geschwindigkeiten von 25 km/h ausschalten. Eine motorgestützte Schiebe- und Anfahrhilfe bis 6 km/h ist erlaubt. Diese Pedelecs gelten als Fahrräder und bedürfen keiner Fahrerlaubnis. Sie dürfen unabhängig vom Alter und auf Radwegen genutzt werden. Als Fahrrad geltende Pedelecs können über die Hausratversicherung gegen Einbruchdiebstahl versichert werden. Eine zusätzliche Fahrrad-Versicherung schützt gegen Diebstahl und übernimmt auch im Falle eines Unfalls Reparaturkosten sowie weitere Leistungen.

Als Leichtkrafträder mit geringer Leistung gelten S-Pedelecs, die Geschwindigkeiten bis zu 45 km/h erreichen können, bevor der Motor sich abschaltet. Sie sind mit Motoren mit bis zu 4.000 Watt Leistung ausgestattet. Auch bei diesen Pedelecs arbeitet der Motor mit Ausnahme der Anfahrhilfe nur dann, wenn in die Pedale getreten wird. Für S-Pedelecs ist eine Betriebserlaubnis sowie ein Führerschein der Klasse AM (ab 16 Jahre) erforderlich. Es müssen also Fahrzeugpapiere und eine Fahrerlaubnis vorhanden sein. Sie müssen über eine Pedelec Haftpflichtversicherung abgesichert werden und ein Kennzeichen tragen. Kennzeichen werden immer für ein Verkehrsjahr ausgegeben und müssen danach erneuert werden.

S-Pedelecs werden nicht auf Radwegen, sondern auf der Straße gefahren. Es besteht Helmpflicht. Bei der Pedelec Versicherung handelt es sich um eine Kfz-Haftpflichtversicherung, die potenzielle Unfallgegner vor Personenschäden, Sachschäden und Vermögensschäden schützt. Gegen weitere und eigene Schäden kann eine Teilkaskoversicherung abgeschlossen werden.

Siehe auch: perfektversichert.de/blog/e-bikes-und-pedelecs-so-werden-sie-versichert.html

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Synonyme - E-Bike Versicherung
Pensions-Sicherungs-Verein

Beim mit „PSVaG“ abgekürzten Pensions-Sicherungs-Verein - Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit handelt es sich um die von der deutschen Wirtschaft gegründete Selbsthilfeeinrichtung mit dem Zweck, die betriebliche Altersversorgung im Falle einer Insolvenz eines Arbeitgebers unter Schutz zu stellen. Die Mitglieder des Vereins verstehen sich als Solidargemeinschaft, die das versicherte Risiko gemeinsam trägt. Der Pensions-Sicherungs-Verein handelt als gesetzlicher Träger der Insolvenzsicherung im Bereich der betrieblichen Altersversorgung. Durch den Verein wird die betriebliche Altersversorgung in Insolvenzfällen innerhalb der Bundesrepublik Deutschland und in Luxemburg gewährleistet. Der Pensions-Sicherungs-Verein ist an das Betriebsrentengesetz (BetrAVG) gebunden.

Der Pensions-Sicherungs-Verein übernimmt im Falle einer Unternehmensinsolvenz die Versorgung von Rentnern, Anwärtern und Versorgungsberechtigten mit Anspruch auf eine insolvenzsichere Betriebsrente. Gesichert wird die Altersversorgung durch Versorgungszusagen sowie Zusagen von Unterstützungskassen, Pensionskassen, Pensionsfonds und Direktversicherungen. Abgewickelt werden die Rentenzahlungen durch ein Konsortium aus Lebensversicherungsunternehmen.

 

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Synonyme - PSVaG
Pensionsfonds

Pensionsfonds gelten rechtlich als selbständige Versorgungseinrichtungen, durch die sich Arbeitnehmer an der Börse beteiligen können. Im Unterschied zu Pensionskassen und Versicherungen wird mit Pensionsfonds ein höheres Risiko eingegangen. Das Sparkapital wird in börsennotierten Geldanlagen wie Aktienfonds oder Aktien angelegt. Eingezahlt wird in Pensionsfonds über die Bruttoentgeltumwandlung oder Nettoentgeltumwandlung, was auch mit einer Riester Förderung kombiniert werden kann. 

Pensionsfonds können Chancen auf höhere Renditen bergen, oder aber die Gefahr von Verlusten. Garantiert wird bei Rentenbeginn nur das eingezahlte Kapital. Arbeitgeber müssen im Pensions-Sicherungs-Verein Mitglied sein, damit auch bei einer Insolvenz das Sparvermögen abgesichert wird. Im Gegensatz zu anderen Vorsorgen können die Renditechancen bei Pensionsfonds höher ausfallen. Dies gilt insbesondere für Fonds mit langer Laufzeit und junge Arbeitnehmer, die möglichst lange im gleichen Unternehmen arbeiten. Handelt der Arbeitgeber für seine Mitarbeiter Gruppentarife aus, können Pensionsfonds günstig abgeschlossen werden.

Pensionsfonds werden im Alter nur als lebenslange monatliche Rente ausgezahlt. Eine Rückzahlung des Kapitals ist bis zu 20 % möglich. Bei Pensionsfonds gibt es keine garantierte Verzinsung. Durch Verwaltungsgebühren und Fondsmanagement können zusätzliche Kosten entstehen.

 

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Pensionskasse

Pensionskassen blicken auf eine lange Tradition zurück. Sie werden von einem oder mehreren Unternehmen als Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit gegründet. Die Mitglieder dieses Vereins sind dann die Arbeitgeber, die ihre Beiträge in die Pensionskasse einzahlen. Pensionskassen dienen als Einrichtung für die Altersversorgung von Mitarbeitern eines Unternehmens im Bereich der betrieblichen Altersversorgung. Mitarbeiter erhalten eine Zusage, die entweder vom Arbeitgeber oder in Form einer Gehaltsumwandlung erfolgen kann. In der Pensionskasse wird das Vermögen verwaltet und später als Versorgungsleistungen wie Altersrente oder Alterskapital ausgezahlt.

Da Pensionskassen mit höheren Rechnungszinsen als den für Rentenversicherungen und Lebensversicherungen gültigen Garantiezinsen kalkulieren können, sind ihre Renditechancen meist höher.

Mittlerweile haben viele Versicherungsunternehmen Tochtergesellschaften als Pensionskassen gegründet. Den unterschiedlichen Vertriebsstrukturen ist geschuldet, dass die Angebote dieser Pensionskassen oft teurer sind.

Die Ersparnisse einer Pensionskasse sind sicher, sodass auch im Falle einer Insolvenz beim Arbeitgeber die Arbeitnehmer ihren Anspruch direkt gegenüber der Kasse geltend machen können. Pensionskassen garantieren Arbeitnehmern sowie deren Hinterbliebenen ihren Anspruch auf zukünftige Leistungen. Sparer können auch später noch Zusatzbausteine in den Vertrag aufnehmen lassen. Einige Pensionskassen bieten für die Hinterbliebenenversorgung ein Sterbegeld sowie eine Rentengarantiezeit an, was sich jedoch negativ auf die Rentenhöhe auswirken kann.

 

 

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Pensionsversicherung

Die Pensionsversicherung ist Bestandteil des österreichischen Pensionssystems. Nach dem zentralen Prinzip soll durch die Pension der Lebensstandard aufrecht erhalten werden können. Pensionsleistungen sind in Österreich Versicherungsleistungen, die es nicht nur im Alter gibt. Auch bei einer eingeschränkten Erwerbsunfähigkeit können Pensionen auch schon in jungen Jahren ausgezahlt werden. Hinterbliebene erhalten nach einem Todesfall Waisen- oder Witwen- bzw. Witwer-Pensionen.

Geregelt werden Pensionen in Österreich im APG Allgemeinen Pensionsgesetz. Träger der Pensionsversicherung ist die PVA Pensionsversicherungsanstalt, die BVAEB Versicherungsanstalt öffentlich Bediensteter im Bereich Eisenbahnen sowie Bergbau oder die SVS Sozialversicherung der Selbständigen.

Anspruch auf Leistungen aus der Pensionsversicherung besteht bei Eintritt des Versicherungsfalles, Erfüllung der Mindestversicherungszeit und Erfüllung von weiteren Anspruchsvoraussetzungen. In Österreich gilt ein Pflichtversicherungssystem für alle Erwerbstätigen. Pensionsversicherungszeiten aus dem EU-Ausland können bei der Pensionsberechnung berücksichtigt werden. Gleiches gilt für Versicherungszeiten aus einem Staat, mit dem ein entsprechendes Abkommen besteht.

 

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