Eine Pensionszusage ist eine Form der betrieblichen Altersvorsorge, bei der der Arbeitgeber seinem Arbeitnehmer unmittelbar Versorgungsleistungen zusagt. Sie wird deshalb auch als Direktzusage oder unmittelbare Versorgungszusage bezeichnet. Pensionszusage und Direktzusage sind keine unterschiedlichen Durchführungswege.
Wie funktioniert eine Pensionszusage?
Bei einer Pensionszusage steht der Arbeitgeber selbst für die zugesagten Leistungen ein. Anders als bei einer Direktversicherung, Pensionskasse oder einem Pensionsfonds wird für die Durchführung grundsätzlich kein externer Versorgungsträger benötigt. Für die Verpflichtungen aus der Zusage bildet der Arbeitgeber regelmäßig Pensionsrückstellungen.
Welche Leistungen kann eine Pensionszusage umfassen?
Je nach Ausgestaltung können Leistungen zur Altersversorgung sowie Leistungen bei Invalidität oder für Hinterbliebene zugesagt werden. Welche Leistungen tatsächlich bestehen und wie hoch sie ausfallen, ergibt sich aus der jeweiligen Versorgungszusage.
Kann eine Pensionszusage über eine Versicherung abgesichert werden?
Der Arbeitgeber kann zur Finanzierung beziehungsweise Absicherung seiner Verpflichtungen beispielsweise eine Rückdeckungsversicherung abschließen. Dadurch wird die Pensionszusage jedoch nicht zu einer Direktversicherung. Der Versorgungsanspruch des Arbeitnehmers richtet sich bei der Direktzusage weiterhin unmittelbar gegen den Arbeitgeber.
Was passiert mit einer Pensionszusage bei Insolvenz des Arbeitgebers?
Unmittelbare Versorgungszusagen unterliegen grundsätzlich der gesetzlichen Insolvenzsicherung über den Pensions-Sicherungs-Verein (PSVaG). Im Sicherungsfall schützt dieser laufende Versorgungsleistungen und unverfallbare Anwartschaften innerhalb der gesetzlichen Voraussetzungen.
Ausführliche Informationen zu Funktionsweise, Finanzierung, Rückstellungen und Insolvenzsicherung finden Sie auf unserer Seite zur Direktzusage/Pensionszusage.
Synonyme:
Direktzusage, unmittelbare Versorgungszusage, unmittelbare Pensionszusage