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Darauf sollten Verbraucher bei einer Hausratversicherung achten

Wer eine etwas hochwertigere Ausstattung in seiner Wohnung hat, sollte eine Hausratversicherung abschließen. Sie ersetzt Einrichtung, Bekleidung, Vorräte und einige technische Einrichtungen, die an der Hauswand montiert sind, zum Neuwert, wenn diese durch Feuer, Leitungswasser, Hagel, Sturm, Überspannungsschäden oder aufgrund von Einbruch, Diebstahl oder Raub beschädigt oder vernichtet werden. Der Versicherungsschutz lässt sich durch eine Elementarschadenversicherung oder einen Wohnungsschutzbrief erweitern.

 

Auf diese Bedingungen sollten Verbraucher achten

  • Wer eine Hausratversicherung abschließt, sollte vorher den Wert der Gegenstände in seiner Wohnung realistisch einschätzen. Wenn die Versicherungssumme zu gering angesetzt wird, um Beiträge zu sparen, bleiben Versicherte im Falle eines Schadensereignisses auf einem Teil des Schadens sitzen.

  • Versicherer unterscheiden zwischen leichter und grober Fahrlässigkeit. Um im Ernstfall einen langwierigen Gerichtsprozess zu vermeiden, in dem festgestellt werden soll, in welchem Umfang fahrlässiges Verhalten für einen Schadensfall eine Rolle gespielt hat, sollte in den Versicherungsbedingungen immer auch die Schadensübernahme bei grober Fahrlässigkeit aufgeführt sein.

  • Wann der Versicherungsschutz einer Hausratversicherung beginnt, hängt von den Vereinbarungen ab, die im Vertrag getroffen wurden. Wartezeiten sind bei diesem Versicherungstyp jedoch nicht üblich.

  • Wertvolle Antiquitäten sind nicht unbedingt automatisch mitversichert. Kunden, die für ihre guten Stücke einen Versicherungsschutz möchten, müssen diesen ausdrücklich in die Police aufnehmen lassen. Hierfür wird eventuell ein Zusatzbeitrag erhoben.

 

So wird die Höhe der Beiträge für die Hausratversicherung ermittelt

  • Den stärksten Einfluss auf die Prämie übt die Höhe der Versicherungssumme aus. Trotzdem sollten Verbraucher im Regelfall auf eine Unterversicherung verzichten, um nicht einen Teil der Schadenssumme selbst tragen zu müssen.

  • Auch der Wohnort spielt eine große Rolle: Die Assekuranzen haben das Bundesgebiet in Gefahren- oder Risikozonen eingeteilt, die aufgrund der Einbruchsquote erstellt werden. Dabei schneiden Großstädte aus Kundensicht schlechter ab als ländliche Gegenden, was sich durch einen Beitragsaufschlag auswirkt.

  • Verschiedene Bedingungen führen in der Regel zu einem Beitragsnachlass:
    • Wer den Versicherungsbeitrag jährlich anstatt viertel- oder halbjährlich bezahlt, erhält einen Rabatt.
    • Eine freiwillige Selbstbeteiligung führt immer zu geringeren Beiträgen.
    • Die Prämie verringert sich auch, wenn Verbraucher eine Vertragslaufzeit von drei Jahren anstatt nur von einem Jahr wählen.
    • Die Assekuranzen haben meistens mehrere Varianten der Hausratversicherung im Angebot, die sich in ihrem Leistungsumfang und damit auch in ihrer Beitragshöhe unterscheiden. Verbraucher sollten her sehr genau hinsehen, welche Gegenstände sie wirklich versichert haben wollen.
    • Viele Versicherungsunternehmen gewähren einen Beitragsnachlass, wenn ihre Kunden im öffentlichen Dienst beschäftigt sind.

 

Wichtig:

Wer sich für eine Hausratversicherung interessiert, sollte diese nicht ohne einen Versicherungsvergleich abschließen. Nur so lassen sich die Beiträge und Leistungen optimieren.

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