Fachbegriffe-Versicherungen

Eine persönliche Beratung zu Versicherungen und deren Vermittlung kann in den Regionen Dessau-Roßlau, Bitterfeld-Wolfen, Zerbst, Halle, Leipzig und Magdeburg erfolgen, durch RGVM GmbH Breiteweg 46 39179 Barleben Amtsgericht: Stendal | HRB 21772 | Geschäftsführung: Robert Günther. Eingetragen als Versicherungsmakler mit einer Erlaubnis nach §34d Abs. 1 der Gewerbeordnung bei der zuständigen Behörde, und im Vermittlerregister unter der Registrierungsnummer D-P0ZO-PHYMB-96 registriert.

Telefonzentrale: 0340 530 952 03
Hier wird Ihr Anliegen aufgenommen und an den regional zuständigen Berater weitergeleitet, der dann zeitnah mit Ihnen Kontakt aufnehmen wird.

 

 

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Begriff Definition
Prävalenz

Der Begriff der Prävalenz definiert in der medizinischen Statistik und Epidemiologie eine Kennzahl über eine Häufigkeit, beispielsweise über die Häufigkeit des Auftretens einer bestimmten Erkrankung oder eines Symptoms. Die Prävalenz sagt danach aus, welcher Anteil einer bestimmten Population zu einem bestimmten Zeitpunkt an dieser Krankheit oder dem Symptom erkrankt ist – oder einen bestimmten Risikofaktor dafür auf- bzw. vorweist. Mit in die epidemiologische Wissenschaft einbezogen werden auch soziale Aspekte. Die Prävalenz von Störungen und Krankheiten innerhalb einer Population aus Menschen oder Tieren wird nach Stichproben geschätzt. Eine vollständige Erfassung ist häufig nicht möglich oder zu aufwendig.

Eine Prävalenz bezieht sich auf einen Stichtag oder bestimmten Zeitpunkt, weshalb auch von Stichtagsprävalenz oder Punktprävalenz gesprochen wird. Bei einer Streckenprävalenz oder Periodenprävalenz wird hingegen ein bestimmter Zeitraum beschrieben. Die Lebenszeitprävalenz definiert den Zeitraum eines kompletten Lebens.

Prävalenzen sind im Versicherungswesen Anhaltspunkte für die Erstellung von Versicherungsangeboten im Gesundheits- und Pflegesektor sowie für die allgemeine Ausrichtung am Markt. Eine Prävalenz über bestimmte Krankheitsanteile in der Bevölkerung kann Aufschluss über mögliche Dynamiken geben. Die Infektionsprävalenz oder Durchseuchungsprävalenz beschreibt den Grad der Verbreitung einer bestimmten Infektionskrankheit zu einem bestimmten Zeitpunkt.

Aber nicht nur für Krankheiten wird der Begriff der Prävalenz genutzt, sondern auch für Risikofaktoren wie etwa den Konsum von Drogen und Alkohol. Als Kenngrößen machen Prävalenzen insbesondere für die Ermittlung des Bedarfs an Behandlungsmöglichkeiten und Präventionsarbeit Sinn.

 

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