Fachbegriffe-Versicherungen

Eine persönliche Beratung zu Versicherungen und deren Vermittlung kann in den Regionen Dessau-Roßlau, Bitterfeld-Wolfen, Zerbst, Halle, Leipzig und Magdeburg erfolgen, durch RGVM GmbH Breiteweg 46 39179 Barleben Amtsgericht: Stendal | HRB 21772 | Geschäftsführung: Robert Günther. Eingetragen als Versicherungsmakler mit einer Erlaubnis nach §34d Abs. 1 der Gewerbeordnung bei der zuständigen Behörde, und im Vermittlerregister unter der Registrierungsnummer D-P0ZO-PHYMB-96 registriert.

Telefonzentrale: 0340 530 952 03
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Begriff Definition
Positivliste

Im Gesundheitswesen enthält die Positivliste die Arzneimittel, die von der Krankenversicherung erstattet werden. Für eine Aufnahme von Arzneimitteln in die Positivliste kommt es auf den Nutzen, Bedarf und die Wirtschaftlichkeit an. Insofern obliegt der Positivliste die Steuerung der medizinischen Versorgung, da in die Entscheidung über die Aufnahme eines Arzneimittels auch von der Nutzenbewertung und wirtschaftlichen Aspekten abhängt. In Deutschland hat es seitens des Gesetzgebers mehrere Versuche der Einführung einer Positivliste bei der GKV - gesetzlichen Krankenkasse - gegeben, was durch nachfolgende Reformen dann wieder revidiert wurde. In vielen EU-Staaten haben alle Versicherten der gesetzlichen Krankenversicherung Anspruch auf die Erstattung von Arzneimitteln von der Positivliste.

Durch die Positivliste werden Ärzte in ihrer Verordnungsfreiheit sowie Therapiefreiheit eingeschränkt. Träger der Krankenversicherungen profitieren insofern von der Positivliste, da durch neue Arzneimittel zu niedrigen Preisen ein Beitrag zur Kostendämpfung geleistet werden kann. Versicherte sollen mit wirksamen und günstigen Arzneimitteln versorgt werden.

Das Gegenteil der Positivliste ist naturgemäß eine Negativliste, die alle unwirtschaftlichen Arzneimittel erfasst, die also auch nicht von den Krankenkassen erstattet werden. Die Negativliste gibt es in der GKV in Deutschland und beinhaltet auch Lifestyle-Präparate, nicht-verschreibungspflichtige Arzneimittel und Appetitzügler. Negativlisten werden in Deutschland vom Gesetzgeber und dem Gemeinsamen Bundesausschuss zur Begrenzung von Leistungskatalogen der Krankenkassen erlassen. In GKV und PKV - private Krankenversicherungen - können Hilfsmittelkataloge als Positivlisten betrachtet werden.

 

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