Fachbegriffe-Versicherungen

Invaliditätsgrad

BegriffDefinition
Invaliditätsgrad

Der Invaliditätsgrad ist ein wichtiger Begriff aus der privaten Unfallversicherung. Er beschreibt den Umfang einer dauerhaften Beeinträchtigung von Körper und/oder Psyche nach einem Unfall.  Der Invaliditätsgrad wird festgestellt, um die Invaliditätsleistung zu berechnen. Der Invaliditätsgrad orientiert sich an der prozentualen Funktionsminderung oder aber den vollständigen Verlust von Gliedern, Körperteilen sowie Sinnesorganen. Aus Invaliditätsgrad, Gliedertaxe, Progression und Versicherungsbestandteilen wird die Auszahlungssumme und damit die Invaliditätsleistung errechnet.

In der Gliedertaxe ist für jeden Bereich des Körpers und für jedes Sinnesorgan ein Invaliditätsgrad vorgeschrieben. Stellt ein Arzt innerhalb der geltenden Frist nach dem Unfall einen andauernden Schaden fest, erhält der Versicherungsnehmer entsprechend seiner Beeinträchtigung eine Invaliditätsleistung von seiner privaten Unfallversicherung. Bestimmt wird der Invaliditätsgrad durch den Arzt. Sollte bei der ärztlichen Begutachtung festgestellt werden, dass ein Körperteil nur in Teilen in seiner Funktion beeinträchtigt ist, wird auch der Invaliditätsgrad nur anteilig bei den Berechnungen berücksichtigt.

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