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Eigenschadenversicherung

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BegriffDefinition
Eigenschadenversicherung

Die Eigenschadenversicherung hat den Zweck, eigene Schäden abzusichern und ergänzt beispielsweise den Versicherungsschutz durch die Haftpflichtversicherung. Eine klassische Haftpflichtversicherung gleicht lediglich Schäden von Dritten aus, sodass Versicherungsnehmer auf ihrem eigenen Schaden „sitzen bleiben“. Durch eine ergänzende Eigenschadenversicherung bzw. Vollkaskoversicherung bei Kfz-Haftpflichtversicherungsverträgen lassen sich auch eigene Schäden abdecken.

Eigenschadenversicherungen können jedoch auch Berufshaftpflichtversicherungen oder Betriebshaftpflichtversicherungen ergänzen und im beruflichen Bereich das unternehmerische Risiko reduzieren. Als eigenständige Eigenschadenversicherung gilt die Vertrauensschadenversicherung. Diese zielt auf die Absicherung von Schäden ab, die bei Unterschlagungen und anderen vorsätzlichen Schädigungen sowie bei finanziellen Einbußen durch fehlerhafte Überweisungen oder falsch gestellte Rechnungen entstehen können. Letztendlich gilt auch die Cyberversicherung als Eigenschadenversicherung, die Hacker-Attacken und ähnlich gelagerte Angriffe auf Daten und Anschlüsse absichert.